Ulrike Lämmerhirt, geboren am 5.10.1965 in Riedlingen / Baden-Württemberg, ist Inhaberin von Haarzeit.de
Nach Abschluss der Friseurlehre in Rottweil am Neckar, am Fuße des Schwarzwaldes ging sie auf Wanderjahre. Ungewöhnlich für eine Frau arbeitete sie als Friseurin auf Schiffen und in Hotels. Es folgte die Meisterprüfung.
Dann arbeitete Ulrike Lämmerhirt als Ausbilderin und Seminarmitarbeiterin bei Tony und Guy in Stuttgart.
Der erste Kontakt mit Zweithaarlösungen in einem Friseursalon im Jahre 1995 begeisterte sie sofort. So war es nur ein nächster logischer Schritt, als sie sich im Jahr 1999 mit Ihrem Unternehmen Haarzeit.de selbstständig machte. 2006 feierte Ulrike Lämmerhirt die Silberhochzeit mit der Schere. Durch regelmässige Besuche von Seminaren, Kongressen und Weiterbildungsveranstaltungen hält sie sich auf dem neuesten Stand für Ihre Kundinnen.
Mitglied im Solidarpakt der Friseure für Krebspatienten, der sich für eine bessere Versorgung von Perückenträgern, besonders der Krebspatienten, mit Perücken einsetzt.

INTERVIEW MIT ULRIKE LÄMMERHIRT

Was ist für Sie das Besondere am Friseurberuf?
Ich bin Friseurmeisterin geworden, weil ich von Haaren und ihren vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten fasziniert bin. Beim Zweithaar reizt mich die Verbindung von technischem Know-how und handwerklichem Können. Typgerechte Zweithaarlösungen, wie ich sie gestalte, stimmen mit der Individualität und Persönlichkeit meiner Kundinnen überein. Das wirkt sich auch auf deren Selbstbewusstsein aus und tut der Seele gut.

Warum hat sich Haarzeit.de auf Zweithaarlösungen spezialisiert?
Ich habe einige Jahre in einem Zweithaarstudio gearbeitet. Mich hat dort besonders die Verknüpfung des alten, technischen Handwerks mit der modernen, modisch-kreativen Friseurkunst beeindruckt. Genau daran hält heute auch Haarzeit.de fest. Darüber hinaus ist meines Erachtens ein großer Bedarf an Zweithaarlösungen in Deutschland vorhanden.

Welche Frauen interessieren sich für Zweithaarlösungen von Haarzeit.de?
Zu den Kundinnen von Haarzeit.de zählen überwiegend Frauen, aber auch einige Männer halten mir die Treue. Es sind modisch frisurbetonte Menschen, die einen natürlich vollen Haarersatz wünschen, um sich mit dem auf ihren Typ abgestimmten Haarersatz manchmal jünger, aber vor allem selbstbewusster fühlen zu können. Es ist Ihnen wichtig, nicht nur Haare auf dem Kopf zu haben, sondern eine individuelle Frisur. Schließlich bedeutet Haarverlust oft auch Frisurverlust.

Berät Haarzeit.de auch Krebspatientinnen?
Selbstverständlich zählen auch Krebspatientinnen zu den Kunden von Haarzeit.de. Bei Anfragen arbeite ich mit einer Kollegin zusammen, die Hausbesuche anbietet.

Was hat Sie dazu bewogen, Mitglied im „Solidarpakt der Friseure für Krebspatienten“ zu werden?
Mir ist es wichtig, den kranken, seelisch niedergeschlagenen Frauen Lebensfreude zurückzugeben. Jede von ihnen sollte das Recht bekommen, statt einer fertigen Perücke aus dem Kaufhaus, eine auf den jeweiligen Typ abgestimmte und individuell frisierte Zweithaarlösung zu bekommen. Und genau dafür steht auch der Solidarpakt der Friseure ein.